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Donnerstag, 09. September 2010 04:54 
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Grundlagen der Graphentheorie (Informatik)
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Die Graphentheorie ist ein bedeutender Zweig der Informatik und der Mathematik. Insbesondere Informatiker benötigen für die unterschiedlichsten Algorithmen Kenntnisse über Cliquen, dem Grad eines Knotens, Pfadlänge, Zyklus, ... - die Liste liese sich wohl beliebig verlängern.

In diesem Dokument wird versucht, die (für Informatik) bedeutendesten Erkenntnisse aus dem Gebiet der Graphentheorie, verständlich zu erläutern und mit Beispielen zu veranschaulichen. Viel zu beweisen gibt es dabei nicht, da hauptsächlich Definitionen genannt und durch einfache Beispiele verständlich gemacht werden.

Um weiterführende Algorithmen bearbeiten und verstehen zu können sind fundierte Kenntnisse der Graphensuche bzw. des Graphendurchlaufs unerlässlich. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Arten, die Tiefensuche (bzw. der Tiefendurchlauf) und die Breitensuche (bzw. der Breitendurchlauf). Beide Verfahren werden untersucht und erklärt.

Im Einzelnen werden die folgenden Themen behandelt:

  • gerichteter Graph, ungerichteter Graph: Definitionen, Kanten (Ecken), Knoten, Anschauung und Objekte aus der Realwelt
  • Grad eines Knotens, Pfad als Folge von Knoten, einfachen Pfad, Erreichbarkeit eines Knotens
  • Nachfolgermengen und Vorgängermengen: Post(v), Pre(v), Post*(v), Pre*(v), benachbarte Knoten, Beispiele
  • (einfacher) Zyklus in gerichteten und ungerichteten Graphen, Beispiele
  • Stark verbundene Graphen/Komponenten, Cliquen, Beispiele
  • Graphendurchlauf - Traversierungsmethoden, Definition, Schema für eine Graphtraversierung
  • Breitensuche (BFS), Tiefensuche (DFS) mit Beispielen, rekursive Formulierung der Tiefensuche
  • Expansion eines Graphen, Zusammenhang zum DFS, (minimaler) Spannbaum

 

Geschrieben von Alexander am Dienstag, 20. Juni 2006 mehr...

AVL-Bäume: Ausgeglichene binäre Suchbäume (Informatik)
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Das Suchen, Einfügen und Entfernen eines Schlüssels in einem zufällig erzeugten binären Suchbaum mit N Schlüsseln ist zwar im Mittel O(log(N)) Schritten ausführbar. Im schlechtesten Fall kann jedoch ein Aufwand von der Ordnung Theta(N) zur Ausführung dieser Operation erforderlich sein, weil der gegebene Baum mit N Schlüsseln zu einer Liste degeneriert ist. Es ist daher natürlich, durch zusätzliche Bedingungen an die Struktur der Bäume ein Degenerieren zu verhindern. Die Operationen zum Einfügen und Entfernen werden dann allerdings komplizierter als für natürliche Bäume.

Im Einzelnen werden behandelt:
  • Kosten für das Einfügen (insert), Löschen (delete) und Suchen (member) in AVL-Bäumen
  • Definitionen: AVL-Baum als spezieller binärer Suchbaum, Balancefaktor, bal(v), linker Teilbaum, rechter Teilbaum, Algorithmus isbalanced, Beispiele
  • Operationen auf AVL-Bäumen, 4 elementaren Operationen auf AVL-Bäumen, Doppelrotation, einfache Rotation, wann welche Operation?, Schema für die Doppelroation und die einfache Rotation, Doppelrotation = zwei einfache Rotationen
  • Löschoperationen
Geschrieben von Alexander am Samstag, 27. Mai 2006 mehr...

Hashing in der Informatik (Informatik)
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Hashing ist eine Methode zur dynamischen Verwaltung von Daten, die durch einen eindeutigen Schlüssel angesprochen (gesteuert) werden:
  • Suchen nach einem Datensatz,
  • Einfügen eines neuen Datensatzes,
  • Löschen eines Datensatzes.
Gehen wir davon aus, dass zu jedem Zeitpunkt nur eine (kleine) Teilmenge K aller möglichen Schlüssel U (und die zugehörigen m Datensätze) gespeichert sind, so kann versucht werden, die Datensätze in einem Array a der Länge m zu speichern, also a[0..m–-1]. Das Array a[0..m–-1] bezeichnen wir als Hashtabelle und die Größe der Hashtabelle wird durch m festgelegt.

Die grundsätzlich Idee ist nun den Speicherplatz eines jeweiligen Datensatzes mit Hilfe des eindeutigen Schlüsselwertes zu berechnen. Dazu benötigen wir natürlich eine Funktion, welche auf einer Teilmenge der natürlichen Zahlen definiert ist - die Hashfunktion. Diese muss um den praktischen Anforderungen zu genügen gewisse Eigenschaften aufweisen.

Im Einzelnen werden behandelt:
  • Grundlagen des Hashings, Behälter, Array, Datensätze, Datenstrukturen zur Verwaltung von Dictionaries, dynamische Datenmengen - Einfügen, Löschen, Verändern
  • Kosten, Platz, Zeit, O(n), Komplexität
  • Hashfunktion, Auswahl der Hashfunktionen, totale Abbildung, surjektiv, injektiv, effizient berechenbar, Kollision, Beispiele
  • Wahrscheinlichkeit einer Kollision, Beispiel
  • Klassifizierung der Hashverfahren, Verkettung der Überläufer, offener Adressierung, offenes Hashing, geschlossenes Hashing
  • Sondierfolge, Sondierungsarten, Lineares Sondieren, quadratisches Sondieren, Doppel-Hashing, Beispiel
  • Divisionsmethode, Multiplikationsmethode, Mittelquadratmethode
Geschrieben von Alexander am Freitag, 12. Mai 2006 mehr...

Der Faktorraum von V nach U resp. Quotientenraum V modulo U (Mathematik)
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Faktorräume von Vektorräumen werden überall in der Mathematik benötigt. Eingeführt werden sie dagegen oftmals in einer Vorlesung zur linearen Algebra, seltener im Rahmen einer Analysis-Vorlesung.

Ein Vektorraum und ein Unterraum wird zur Konstruktion eines Faktorraums benötigt.
Ob man damit elliptischen Funktionen definiert, einen Beweis über nilpotente Endomorphismen erbringt oder aber den Homomorphiesatz beweist - überall erweisen sich diese, zunächst scheinbar schwer zu begreifenden Räume, als überaus gewinnbringend.

Im folgenden Dokument werden Faktorräume prägnant dargestellt, dabei wurde insbesondere auf die Anschaulichkeit Wert gelegt, deshalb findet man auch viele Skizzen und Beispiele.

Im Einzelnen werden behandelt:

  • Nebenklassen und Repräsentanten, wohldefiniert
  • Unterraumkriterium, Untervektorraum, Beispiele
  • Kriterium für die Gleichheit von Nebenklassen, Äquivalenzrelation (Reflexivität, Transitivität, Symmetrie)
  • Basen von Faktorräumen, Faktorraum ist ein Vektorraum
Geschrieben von Alexander am Mittwoch, 19. April 2006 mehr...

Unendliche Produkte (Mathematik)
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Unendliche Produkte können hilfreiche Strukturen zur Untersuchung von (gewöhnlichen) Differentialgleichungen sein. Darüber hinaus werden diese possierlichen Konstrukte in der Funktionentheorie bspw. für die Weierstraß'schen Produkte benötigt.

Das vorliegende Dokument gibt eine kurze Einführung in die unendlichen Produkte, die wichtigsten Sätze und Eigenschaften werden bewiesen und begründet.

Im Einzelnen werden behandelt:

  • Partialprodukt, unendliche Produkte (ab einem Index N)
  • Sonderstellung der 0, Nullstellen
  • Konvergenz von unendlichen Produkten, Beziehungen zwischen der Konvergenz von Reihen und Produkten
  • Notwendige Bedingung zur Konvergenz bei unendlichen Produkten
  • Abschätzung der Logarithmus-Funktion
  • Konvergenz-Kriterium für unendliche Reihen
  • Beispiele
Geschrieben von Alexander am Dienstag, 11. April 2006 mehr...


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