In diesen Fällen bildet die Aktivität Analyse einen Brückenschlag zwischen der Anforderungsermittlung und der Realisierung. D.h. zum einen wird die Anforderungsermittlung von Realisierungsdetails entlastet und zum anderen liefert die Analyse ergänzende, präzisierende und weiter strukturierende Informationen. Nicht zuletzt ist es von Bedeutung, dass abschließend eine Analyse-Verifikation durchgeführt wird.
Im Einzelnen werden behandelt:
- Zusammenfassung der Tätigkeiten und Ergebnisse aus der Anforderungsermittlung.
- Ergebnis-Dokument Analysespezifikation (Analyse-Klassenmodell, Interaktionsdiagrammen, Zustandsdiagrammen, Ergebnis der Verifikationsaktivitäten)
- Tätigkeiten der Analyse: Anwendungsfälle in Klassen überführen (Schnittstellenklassen, Kontrollklassen und Entitätsklassen), Analyse-Klassenmodell mit Operationen auskleiden, Verfeinerung bzw. Neuerstellung von Interaktionsdiagrammen und Zustandsdiagrammen, Aufdeckung von neuen (Nicht-Standard-)Operationen.
- Heuristiken für die Klassenmodellierung: 1:1 Assoziationen und Klassenaufteilung, Generalisierung
- Klassenmodellierung: gewisse Nähe der Analyse zur Realisierung, Aspekte für die Nähe zur Abstraktion.
- Vorgehensweise in der Verhaltenmodellierung: Erstellung eines partiellen Objektmodells, Einbindung des Anwendungsfalls, Mechanismus, Kollaborationsdiagramm, Aufdeckung von (Nicht-Standard-)Operationen.
- Schnittstellenklassen: Akteuer-Anwendungsfall-Schnittstellenklasse (kurz: AAS), Akteuer-Schnittstellenklasse (kurz: AS), Zusammenspiel.
- use-Beziehung und (Nicht-)Standard-Operationen, Zusammenhang zwischen Verhaltenmodellierung und Vervollständigung des Analyse-Klassenmodells.
- Verifikation: Inter-Modell-Verifikation (Analyseklassenmodell vs. Interaktionsdiagramme, vs. Zustandsdiagramme, vs. Anwendungsfall-Modell; Intra-Modell-Verifaiktion, Vollständigkeit, Eindeutigkeit und Konsistenz.
Software Engineering, Analyse

